Geleitwort zur Tagung


GQW-Fachtagung 2000 in Magdeburg

Qualität mit System - Magdeburger Perspektiven

Systematische Vorgehensweise im Qualitätsmanagement ist ein zentraler Erfolgsfaktor im Wettbewerb. Trotz der hohen Bedeutung der Qualitätssystematik lassen sich jedoch im regionalen KMU nur vereinzelt Ansätze und Methoden finden, wie sich Maßnahmen zur Verbesserung von Qualität und Wirtschaftlichkeit systematisch in unternehmerische Geschäftsprozesse integrieren lassen. Obwohl bereits viele mittelständische Unternehmen in große Zulieferketten integriert wurden, fehlen immer noch Werkzeuge, mit deren Hilfe die qualitativen Leistungsmerkmale der einzelnen Geschäftprozesse in profitable Beziehungen gebracht werden können.

Um Mitarbeiter auf das Unternehmensziel der Qualität zu lenken, ist es erforderlich, dieses Ziel, zum Beispiel durch möglichst objektive Kennzahlen, transparent und greifbar zu machen. Dieses Ziel steht im Mittelpunkt der GQW-Tagung vom 17.02.2000 mit dem Titel "Qualität mit System - Magdeburger Perspektiven". Hierzu werden von den einzelnen Referenten verschiedene Methoden und Werkzeuge vorgestellt, die dazu geeignet sind, besonders bei kleinen und mittelständischen Unternehmen im Sinne der ständigen Qualitäts- und Wirtschaftlichkeitsverbesserung eingesetzt werden zu können. Die Tagung fördert das Bewußtsein hinsichtlich der Wirkmechanismen der systematischen Vorgehensweise auf den Unternehmenserfolg. Sie sensibilisiert bezüglich des vernetzten qualitätsorientierten Denkens.

Mein Dank für die erfolgreiche Tagung vom 17.02.2000 gilt in erster Linie dem Vorsitzenden der GQW, Prof. Dr.-Ing. Tilo Pfeifer, für die vielen unterstützenden Anleitungen, die er mir gegeben hat. Darüber hinaus danke ich Prof. Dr.-Ing. habil. Michael Schenk für die Gastfreundschaft, die wir während der Veranstaltung im Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung genießen durften. Begleitet wurde die Veranstaltung vom Qualitätsmanagement-Club e.V. Frau Sabine Conert, und vom Magdeburger Bezriksverein des VDI, vertreten durch Dr. Horst Lewy, deren besondere Unterstützung allen Beteiligten noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Nicht zuletzt gilt mein Dank den vielen Referentinnen und Referenten, die durch ihre engagierte Vortragstätigkeit dafür gesorgt haben, dass die Magdeburger Perspektiven für alle Teilnehmenden sichtbar werden konnten. Für die gelungene Zusammenstellung der Schriftbeiträge in Form eines Buches danke ich ganz besonders Herrn cand.-Ing. Sebastian Loll, der besondere Geduld beim Umgang mit der Datentechnik aufwies.


Magdeburg, im Februar 2000

Prof. Dr.-Ing. habil. Martin Molitor